10 Tage Toronto
Diesen Trip zu machen war wohl eine meiner besten Entscheidungen der letzten 10 Jahre. Ich habe einige sehr wichtige Erfahrungen machen können. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Was den Tourismus-Teil angeht, Toronto ist eine relativ grosse Stadt mit einer interessanten Downtown. Ahoo und ich sind oft planlos zwischen den Wolkenkratzern hin und her gelaufen, ein Gefühl welches ich sehr vermisse. Und das nicht nur wegen den Wolkenkratzern. Ich fühle mich sehr wohl zwischen endlos hohen Häusertürmen. Ich glaube jedoch, dass dafür nicht unbedingt die Architektur verantwortlich war, sondern meine ständige Begleiterin. Ehrlich gesagt war mir der touristische Teil relativ egal, ich bin ja auch nicht nach Kanada geflogen um mir Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Abgesehen vom üblichen “Es ist halt alles ein wenig grösser dimensioniert als in der Schweiz”-Quervergleich ist mir eigentlich auch nicht viel aufgefallen. Mein Fokus war hauptsächlich auf eine Person gerichtet und nicht auf die Stadt oder die Leute, wobei ich es sehr genossen habe, diese Eindrücke auf mich wirken zu lassen.
Nun, was die Zukunft angeht, ich werde sicherlich nicht das letzte mal nach Toronto geflogen sein, das nächste Mal wird es aber sicherlich im Durchschnitt ein paar Grad wärmer sein. Es ist jedoch ein fantastisches Gefühl greifbare Erinnerungen zu haben. Die 10 Tage sind wie im Flug vorübergezogen, so schnell wie der in Toronto übliche Wetterumbruch, von sonnig warm auf winterlich kalt, innerhalb von 10 Minuten. Es ist hart wieder auf “Schweizer-Modus” umzuschalten. So hart, dass meine Gedanken sich nur darum drehen, wann ich das nächste Mal ein Ticket kaufen werde.
By the way: Ein paar Impressionen
